Bericht Weltmeisterschaftslauf Oss/Niederlande 10.04.2016

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Nachdem es vergangenes Wochenende in Dolle schon verhältnismäßig gut lief, waren unsere Erwartungen für dieses Wochenende doch recht positiv gestimmt.

> Samstag /Qualifikationstag <

Im ersten Training der Gruppe A am Samstagmorgen, mussten wir bereits nach zwei Runden wegen eines Motorschadens aufgeben. Somit konnten wir uns nicht wirklich auf die für uns neue Strecke einstellen.

Nach einem Motortausch, stand das Zeittraining auf dem Programm, welches wir als 18. beendeten. Hier machten wir uns zum ersten mal mit den tiefen Bedingungen vertraut und waren mit der Platzierung ganz zufrieden.

Das Qualifikationsrennen war zunächst alles andere als gut. Nach gutem Start, wurden wir in Kurve zwei abgedrängt und blieben stecken. Als letzte fuhren wir dem Feld hinterher, ehe es aufgrund eines Sturzes abgebrochen wurde.

Der Neustart verlief wiederum gut und auch die erste Runde wurde ohne Probleme absolviert. Bis gegen Ende des Rennens lagen wir auf dem undankbaren 13. Rang, welcher nicht zur direkten Qualifikation gereicht hätte.
In der vorletzten Runde hatte dann das Team Weiss / Schneider unglücklicherweise einen Sturz, welcher uns zu Platz 12 verhalf. Somit erkämpften wir uns mit konstanter Fahrweise den sehr guten 12. Rang und damit die direkte Qualifikation.

Überglücklich und erleichtert nicht in das so umkämpfte Last Chance zu müssen, war der Tag für uns erfolgreich beendet.

 

>Der Rennsonntag<

Hoffnungsvoll begann auch der Sonntag, welchen wir mit einem Warm Up Training begannen um uns für die Rennen am Nachmittag vorzubereiten.

Der Start zum ersten Lauf gelang uns erst noch ganz zu, bis wir uns kurz in einer Spur fest fuhren und zurück fielen. Unsere Aufholjagd wehrte dann auch nicht lange, den in unserem Hinterrad brach das Radlager. Somit mussten wir das Rennen vorzeitig aufgeben.

Nach den Reparaturen im Fahrerlager und einer Pause, stand Lauf zwei auf dem Programm.

Nach wiederum gutem Start erwischten wir in einer Rechtskurve einen großen Holzpfosten welcher uns zum umkippen brachte. Wiederum versuchten wir den Anschluss an das Feld zu finden und mussten nach ein paar Runden den nächsten Zwangsstopp einlegen. Der Schalldämpfer hatte sich gelöst und musste wieder befestigt werden.
Abgeschlagen fuhren wir so gut es ging das Rennen auf der völlig kaputten Strecke zu Ende und wurden 26.

Somit war der Renntag eher durchwachsen für uns und unser Team. Alles in allem ein dennoch gelungenes Wochenende mit einer Qualifikation im tiefsten Sand von Holland.

Weiter geht es für uns am kommenden Sonntag im nahe gelegenen Schnaitheim. Wir würden uns freuen einige bekannte Gesichter begrüßen zu dürfen!

Bilder: Daniela Hackenberg

Bis dahin eine schöne Woche,
Eure #37